Das Kriegstagebuch beschreibt Erlebnisse im Kriegsjahr 1916 im Frontgebiet vor Ypern, wo die Württemberger den Engländern gegenüberliegen. Erzählt wird vom Tunnel graben und vom Minenkrieg, vom strapaziösen Schanzen in Nachtstunden, von Artillerieduellen, die unerträglich waren, von Gestank in den Schützengräben verschütteter Soldatenleichen und von Ruhezeiten in der Reserve. Just in dem Moment, als das Regiment zur Somme-Schlacht 1916 abkommandiert wird, darf Anton auf Heimaturlaub. Während er sich zu Hause erholt, wird fast seine gesamte Kompagnie in der Somme-Schlacht aufgerieben. Das Tagebuch endet mit ein paar aufgeschriebenen Soldatenliedern und kleinen Notizen.
Weltkrieg 14/18
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Meinrad meldet sich am 6. August 1914 zum Militärdienst, wird aber wegen seiner schlechten Sehleistung zunächst in die Heimat zurückgeschickt und erst im Juni 1915 wieder zur Etappe eingezogen (Dienstleistungen hinter der Front). Vom 20.9. bis 18.10.1915 findet seine Feuertaufe statt. Er steckt plötzlich inmitten der vordersten Front. Versetzt zur 9. Kompanie/Reserve-Infanterie-Regiment 248 befindet er sich an der Front vor Ypern und ist am Großangriff der Engländer vom 25.9.1915 beteiligt. Am 18.10. wird er dann durch den Treffer einer Gewehr-Granate am Arm verwundet und kommt ins Lazarett. Danach findet er wieder in der Etappe Verwendung, genauer im Rückraum der 4. württembergischen Armee in Flandern. Die Kommandobehörde, die 4. Etappen-Inspektion, befindet sich in Gent. Ende 1918 wird er in die Heimat entlassen.
Sterbebildchen anlässlich des Kriegstods von Xaver Kiechle 1917 - Xaver Kiechle liegt heute auf der Kriegsgräberstätte Hooglede in Flandern (Belgien), Grab 3804. Sein Grab befand sich ursprünglich auf der aufgelösten Kriegsgräberstätte St. Josef.
Das Kriegstagebuch beschreibt Erlebnisse im Kriegsjahr 1916 im Frontgebiet vor Ypern